Synopsis Synopsis Protagonisten  
 
director's note
 
 

Sören Lauinger

"Mehr als 400 Firmen im Raum Tuttlingen bilden eine weltweit einzigartige Ansammlung von Medizintechnikunternehmen. Dieser Umstand ist über die Grenzen Tuttlingens hinaus weithin unbekannt.

Seit 2002 lebe ich in Tuttlingen, stamme jedoch aus dem knapp 30 Kilometer entfernten einstigen Uhren-Mekka Schwenningen. Der Medizintechnikindustrie und ihre sich dahinter verbergenden Menschen begegne ich in Tuttlingen auf Schritt und Tritt. Die besondere Mentalität der Tuttlinger ist eine Mischung aus Stolz und Starrsinn in Verbindung mit Fleiß, Sparsamkeit, gesundem Geschäftssinn und nicht zuletzt starkem Misstrauen gegenüber Fremdem. Es reizt mich, anhand der Menschen und ihren typischen Eigenheiten die seit Jahrzehnten überaus erfolgreiche Industriebranche Medizien-Technik einem breiten Publikum vorzustellen. Dies gerade jetzt in unserer von diffusen Globalisierungsängsten geprägten Zeit.
Grundlage sind die Menschen. Insbesondere jene, die diese Branche im Kleinen wie im Großen antreiben. Das Cluster bekommt ein persönliches Gesicht.

Der Film zeigt eine Vielzahl an Innenansichten der Region, die mich immer schon faszinierrt haben. Denn ich bin im regional größten Unternehmen Aesculap tätig. Und ich nehme am Tuttlinger MBA-Studiengang „Medical Devices & Healthcare Management“ teil. Die Master-Thesis über Industriecluster dient als theoretischer Unterbau für diesen Film.
Ich bin davon überzeugt, dass nur ein Brancheninsider, als den ich mich bezeichnen möchte, Zugang zu den oft nur hinter vorgehaltener Hand offenbarten Wahrheiten findet. Es geht hier letztlich um die wirtschaftliche Existenz der meisten Protagonisten. Und dem Kampf gegen den immer größer werdenden Konkurrenten aus Pakistan.
Es interessiert mich, historische Zusammenhänge zu ergründen, daraus für die Gegenwart und Zukunft zu lernen.
Das gesunde Maß „Sendungsbewußtsein“ sorgt dafür, dass ich einem breiteren Publikum die Erkenntnisse zugänglich machen möchte. Nicht zuletzt macht der Erfolg des Debütfilms „auf dünnem Eis“ und einem hundertjährigen Eishockeyclub Lust auf mehr."

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Sören Lauinger

 

 

 

 

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